Mentoring-Programm in der Praxis
18.04.2019 | Mira Kochdumper | 6 min Lesezeit
merken
Stern Icon
Stern Icon
Briefumschlag Iconper E-Mail erinnern X Icon
Ladekreisel
Bitte geben Sie eine E-Mail Adresse ein!
Das Datum darf nicht in der Vergangenheit liegen!
Stern Icondiesen Artikel merken
Stern Icondieser Artikel ist auf der Merkliste

digatus Mentoring in der Praxis

grüne Trennlinie

Vor etwa einem Jahr haben wir unser digatus Mentoring-Programm ins Leben gerufen. In der Zwischenzeit konnten wir bereits einige der daraus entstandenen Projekte erfolgreich umsetzen und abschließen. Wie so ein Projekt ablaufen kann, zeigt uns digatus Werksstudentin Mira, welche mit der Unterstützung ihres Mentors Patrick Streit einen Projektmanagement-Flyer erarbeitet hat.

Das Mentoring-Team stellt sich vor

grüne Trennlinie

Mein Name ist Mira, ich bin 21 Jahre alt und studiere derzeit Management & Technology mit der Vertiefung Informatik im sechsten Semester an der TU München. Bei digatus arbeite ich bereits seit Mai 2018 als Werksstudentin in der Consulting-Einheit. Dort habe ich Patrick von Beginn an bei internen Datenschutz-Themen und auf externen Kundenprojekten unterstützt. Da wir also bereits ein eingespieltes und gut funktionierendes Team waren, bot sich die Mentor-Mentee Konstellation von Patrick und mir sehr gut an.

Anführungszeichen
Die Zusammenarbeit mit Mira war sehr produktiv und hat von Anfang an hervorragend funktioniert. Es war auch für mich sehr spannend die Rolle und Sichtweise des Mentors einzunehmen und so meine bislang gewonnenen Erfahrungen weiterzugeben.
Patrick Streit
Patrick Streit

So verlief mein erstes eigenständiges Projekt

grüne Trennlinie

Das Thema festlegen

Zu Beginn des internen Projektes stand natürlich das Finden einer passenden Themenstellung. Dabei bestand eine nicht zu unterschätzende Herausforderung sicherlich darin, dass ich mich während der Projektdurchführung aufgrund eines Studienprojektes den größten Teil der Zeit in Malaysia befand. Das Projekt musste also auch ohne meine Anwesenheit im Münchner Büro und unter Berücksichtigung der Zeitverschiebung sinnvoll umsetzbar sein. Unter diesen Voraussetzungen fiel die Wahl auf die Erstellung eines Konzeptes für einen übersichtlichen Projektmanagement-Flyers für bestehende Kunden und Interessenten, in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Marketing-Abteilung. Meine Aufgabe war es dabei, zunächst die Inhalte zu erarbeiten und sie anschließend visuell darzustellen.

Die Ziele definieren

Bevor ich mit der eigentlichen Erarbeitung des Flyers beginnen konnte, mussten im ersten Schritt die genauen Projektziele festgelegt werden. Der Aufbau und die Methodiken auf den einzelnen Seiten sollten sich an dem Branchenstandard PRINCE2® orientieren, auf welchen auch digatus sämtliche Consultants schult. Dementsprechend sollte sich das gesamte Konzept sowie die verwendeten Begrifflichkeiten auf die etablierte Projektmanagement Methode beziehen. Außerdem war es erforderlich sowohl eine deutsche als auch eine englische Version des Flyers zu erstellen, um auch den international agierenden Kunden und Interessenten gerecht zu werden. In der Ausgestaltung der erarbeiteten Grafiken durch eine Designerin mussten selbstverständlich die digatus CI-Vorgaben beachtet und eingehalten werden.

Die Aufgaben umsetzen

Nach der klaren Definition der Ziele und Anforderungen ging es an die Umsetzung, welche in insgesamt drei Phasen gegliedert wurde.

In der ersten Phase wurde ein erster Grobentwurf des Flyers erstellt. Zunächst verschaffte ich mir einen Überblick und arbeitete mich dann intensiv in die Thematik ein. Dazu holte ich mir neben den Recherchen im Internet und der Fachliteratur den wertvollen Rat meiner erfahrenen Kollegen ein. Der so entstandene Entwurf wurde in einer ersten Feedbackrunde mit sämtlichen Projektbeteiligten per Skype besprochen, da ich mich zu diesem Zeitpunkt bereits im Ausland befand. Dank der eingesetzten Kommunikations- und Kollaborations-Tools gelang uns eine reibungslose Zusammenarbeit trotz Zeitverschiebung und räumlicher Distanz.

Anhand der Ergebnisse dieser Feedbackrunde ging ich in Phase zwei weiter ins Detail und setzte dabei die Verbesserungsvorschläge meiner Kollegen um. Neben den reinen Inhalten des Flyers rückten nun auch verstärkt die Möglichkeiten der optischen Aufbereitung in den Vordergrund. Nach der Finalisierung des detaillierten Entwurfs fand ein weiteres Feedbackgespräch über Skype statt.

In der dritten Projektphase ging es darum eine zusätzliche englische Version des Flyers zu erstellen. Dementsprechend übersetzte ich die Texte und achtete auch hierbei auf die korrekte Ausdrucksweise gemäß PRINCE2®.

Abschließend durfte ich das Ergebnis des Projektes im Rahmen unseres wöchentlichen Team-Meetings vorstellen. Dabei ging ich auf den genauen Projektablauf ein und erläuterte vor allem die Vorgehensweise in den einzelnen Projektphasen. Das finale Konzept wurde im Anschluss an den Projektabschluss von dem Marketing Team in einen druckfertigen Flyer übertragen.

Was ich für mich aus dem Projekt und dem Mentoring mitnehme

grüne Trennlinie

Oft ist der Einstieg in ein neues Unternehmen eine Herausforderung. Durch das Mentoring-Konzept bei digatus hatte ich jedoch von Anfang an einen konkreten Ansprechpartner an meiner Seite, an den ich mich jederzeit mit Fragen wenden konnte. Das erleichterte mir die Eingliederung und ich fühlte mich von Beginn an vollständig in das Team integriert. Durch die Bearbeitung des Projektes konnte ich die internen Prozesse von digatus näher kennenlernen und mich gut in die Abläufe einarbeiten. Neben der persönlichen Weiterentwicklung konnte ich mir zudem fachliches Wissen aneignen, beispielsweise über die bei digatus standardmäßig eingesetzte Projektmanagement Methode PRINCE2®. Diese erste Projekterfahrung war bereits sehr hilfreich für meine darauffolgenden Aufgaben, da ich erstmals eigenständig die Verantwortung für den gesamten Projektablauf und die Organisation übernahm.

Autor Profilbild

Mira Kochdumper

grüne Trennlinie