M&A Review Artikel digatus
28.05.2019 | Carl-Friedrich Heintz | 4 min Lesezeit
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M&A Review – M&A (IT) Prozesse im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung

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Digitalisierung ist auch in M&A Cases kein reines Buzzword mehr, sondern im täglichen „Deal-Alltag“ angekommen. Gemeinsam mit meiner Kollegin Charlotte Stiglmayr durfte ich für die Ausgabe 05/2019 der M&A Review einen Artikel zum Thema „M&A (IT) Prozesse im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung: eine Rekapitulation entlang des M&A Lifecycles“ beisteuern. Insbesondere in den Bereichen der prozesslastigen Themen wird IT im Kontext immer wichtiger, allerdings gibt es auch entsprechende Fallstricke mit Do’s & Dont’s zu beachten. Zur Einstimmung gibt es im Folgenden einen Auszug des Artikels, über das Formular am Ende kann jeweils eine Kopie des ganzen Artikels in Form einer Sonderausgabe der M&A Review angefordert werden – viel Spaß beim Lesen!

Auszug aus dem Artikel der M&A Review 05/2019

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Carve-Out

Im ersten Schritt eines Carve-Outs ist die Durchführung des Baselinings, eine Bestandsaufnahme aller (IT) relevanten Assets, Systeme, Lizenzen, Verträge und Prozesse, nötig. Je nach Größe (Headcount), Anzahl und globaler Verteilung von Standorten und Komplexität des operativen Geschäfts kann diese Phase mehrere Monate dauern und sie betrifft natürlich nicht nur die IT, sondern alle Fachbereiche und Cross-Functions. Somit sind bei großen Projekten viele Fachbereiche und Personen – ggf. auch in mehreren Ländern – über einen gewissen Zeitraum damit beschäftigt, eine Baseline zu erstellen, welche den Scope des Carve-Out Objekts definiert.

 

Bewährt hat sich in dieser Phase ein iteratives Vorgehen, das in mehreren Zyklen die Bestandsaufnahme vom „Großen“ beginnend bis letztlich auf die kleinste Einheit vervollständigt. Während dieser Projektphase ist Struktur, sowie die Vermeidung von Redundanz entscheidend, um zeit- und kosteneffizient ans Ziel zu kommen. Unternehmen die auf ein Tool zurückgreifen, welches durch das Projektmanagement zentral gesteuert wird und den involvierten Projektmitgliedern dem jeweiligen Szenario entsprechend sinnvoll gegliederte Templates und Checklisten zur Verfügung stellt, legen hier bereits den Grundstein für einen erfolgreichen und effizient durchgeführten Deal. Insbesondere zur Unterstützung der intelligenten Datenaufnahme und Auswertung – sowohl betreffend des Prozessfortschrittes als auch der eingetragenen Daten – sollte das gewählte Tool hoch performant und gleichzeitig gut erreichbar sein. Dieser Aspekt ist gerade bei global aufgestellten Targetunternehmen relevant, wenn einige Standorte in schlecht erschlossenen Gegenden liegen.

 

Nach erfolgtem Baselining beginnt die Projektphase der Separierung, welche aus IT Sicht zwei mögliche Zielszenarien hat: das Standalone Szenario, bei dem die herauszulösende Einheit selbstständig gemacht wird und nur für eine Übergangszeit im Rahmen eines Transitional Service Agreements (TSA) auf Dienste der bisherigen Mutterorganisation zugreift, oder das Integrationsszenario, bei dem das Target nach Verkauf in die Strukturen des neuen Mutterunternehmens aufgenommen wird. Letzteres Szenario wird im weiteren Verlauf im Textabschnitt PMI näher betrachtet.

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Carl-Friedrich Heintz

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