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Quick-Start in den Online-Handel

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Für uns alle sind diese Tage besonders herausfordernd und wir alle erleben diese Krise gemeinsam. Gerade kleine Unternehmen sind von den Auswirkungen der Corona-Krise stark betroffen. Die Bundes- und Landesregierung haben aufgrund der Covid-19 Pandemie am 16. März entschieden, alle Geschäfte zunächst zu schließen, die nicht für die Grundversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs notwendig sind. Aktuell bieten einige Händler daher ihre Produkte über Facebook oder Instagram an, bestellbar über E-Mail. Doch ist das die richtige Alternative? Wir helfen bei der Wahl der für das Unternehmen passenden Vertriebskanäle.

Muss es ein Online-Shop sein oder reicht auch ebay oder Amazon?

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Aufgrund der plötzlichen Schließungen ihrer Geschäfte, stehen viele Händler nun vor der großen Herausforderung ihre Produkte schnellstmöglich auf alternativen Wegen an ihre Kunden zu bringen.

Vor allem für Händler, die frisch in den Online-Handel einsteigen, stellt sich die Frage: Soll ich einen eigenen Online-Shop aufbauen oder den Vertrieb meiner Produkte doch besser über einen Marktplatz wie Amazon, ebay oder Etsy starten? Die Plattformen ermöglichen schließlich einen vergleichsweise schnellen und einfachen Einstieg in den Online-Handel, ohne erst die komplette Infrastruktur aufzubauen. Der eigene Online-Shop gewährt dem Händler dagegen mehr Unabhängigkeit und freiere Gestaltungsmöglichkeiten.

Wer seine Produkte nun im Netz verkaufen will, hat also die Qual der Wahl.

Marktplatz vs. Onlineshop

Beide Plattformen – eigener Shop und Marktplatz – haben ihre Berechtigung und bieten jeweils ihre Vor- und Nachteile.

Durch den Einstieg in den Online-Verkauf über Plattformen wie Amazon, kann mit geringem finanziellem Risiko getestet werden, wie sich die eigenen Produkte auf dem Markt entwickeln. Beim Verkauf über einen Marktplatz können die Händler insbesondere von der großen Bekanntheit und den hohen Nutzerzahlen der Plattformen profitieren, ohne dabei in der aktuell angespannten Lage selbst noch viel Geld in Werbung stecken zu müssen. Allerdings liegen die Provisionen in der Regel zwischen 5-20%, abhängig vom Produkt. Zudem hat der Marktplatzbetreiber die Hoheit über die Kundendaten, was die Werbemöglichkeiten einschränkt und den Aufbau eines Stammkundengeschäfts erschweren kann.

Ein eigener Online-Shop befreit die Händler von den Verkaufsprovisionen. Stattdessen fallen beispielsweise Gebühren für Hosting und einen Payment-Provider (z.B. Kreditkarte oder PayPal) sowie Werbekosten an, was langfristig gesehen aber je nach Geschäftsmodell zu deutlichen Einsparungen führen kann. Der größte Vorteil des eigenen Shops ist, dass der Gestaltungsfreiheit keine Grenzen gesetzt sind und somit das Unternehmen und die Produkte voll zur Geltung kommen. Anders als bei einem Marktplatz dreht es sich im eigenen Online-Shop nur um die Produkte des Unternehmens. Im weiteren Ausbau können zudem nachhaltige Werbemaßnahmen etabliert werden, wie zum Beispiel eigene Treueprogramme oder ein Newsletter Versand.
Natürlich können auch beide Ansätze parallel genutzt werden. So kann der Marktplatz als Einstiegsvariante und der Online-Shop als langfristiges Modell fungieren. Letztlich ist das Geschäftsmodell jedoch abhängig von den Produkten und der Zielgruppe. Pauschal kann man die Frage nach dem richtigen Vertriebskanal deshalb nicht beantworten.

Der Kunde entscheidet, welches Produkt er kauft. Auf einem Marktplatz hat er die freie Auswahl, da die eigenen Produkte auch immer im direkten Vergleich zur Konkurrenz stehen. Neben positiven Produktbewertungen ist es besonders wichtig, in der Suche hervorzustechen, da Amazon Google im Bereich der Produktsuche mittlerweile überholt hat. Wenn man hier in der Gestaltung der Texte und der Auswahl der Produktbilder Kreativität an den Tag legt und ein paar Tipps beachtet, lassen sich bereits gute Ergebnisse erzielen.

Auch bei der Entwicklung des eigenen Online-Shops sollten die Bedürfnisse der Kunden von Beginn an im Mittelpunkt stehen. Besucher müssen sich auf der Webseite sofort zurechtfinden, das gewünschte Produkt finden, alle relevanten Informationen abrufen können und auf einfachstem Wege zur Kasse gelangen. Ein eigener Shop sollte sich immer durch besonderen Kundenservice und Fachwissen hervorheben, also ist es wichtig, dem Kunden kein Gefühl des anonymen Großhändlers zu vermitteln, sondern über einfache Kontaktmöglichkeiten wie eine E-Mail Adresse, Telefonnummer oder sogar eine WhatsApp-Kontakt Nummer einen schnellen und unkomplizierten Kundenservice anzubieten.

Weg zum Onlineshop

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Daniel Bäumler

Daniel Bäumler

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Als treibende Kraft für die Digitale Transformation in Unternehmen, verantwortet er die technische Ausrichtung im Bereich der Entwicklung und Digitalisierung von digitalen Vertriebskanälen, wie beispielsweise Shopsystemen. Dazu zählt unter anderem die kunden- und datenoptimierte Konzeption komplexer digitaler Vertriebsstrukturen.

Marina Neumeier

Marina Neumeier

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Seit Jahren arbeitet sie als IT Projektmanagerin in Unternehmen und Agenturen im Bereich Konzeption und Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen und ist bei digatus für den Aufbau, den Betrieb und die Weiterentwicklung von E-Commerce-Strukturen verantwortlich.

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