digatus Senior Project Manager
28.08.2019 | Marcel Cherubin | 6 min Lesezeit
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Was den Beruf des Senior Project Managers auszeichnet

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Der Beruf des Projektmanagers ist sehr abwechslungsreich und stellt sowohl neue als auch erfahrene Mitarbeiter immer wieder vor spannende Herausforderungen. Doch mit Fokus, Professionalität und dem entsprechenden Training lassen sich auch stressige oder besonders anspruchsvolle Phasen erfolgreich meistern. Für mich gibt es viele Dinge, die mich an meinem Job als Senior Project Manager begeistern und einige davon habe ich hier zusammen mit ein paar Tipps aus der Praxis für (angehende) Projektmanager zusammengetragen.

1. Es wird nie langweilig

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Als Projektmanager hat man keinen typischen, eintönigen 9-to-5 Job, denn jedes Projekt und jeder Kunde ist anders und bringt ganz eigene Herausforderungen mit sich. Entsprechend gilt es auch stets neue Lösungsansätze und -möglichkeiten zu finden. Hier sind vor allem Kreativität, Neugierde und eine komplexe Denkweise gefordert.
Häufig sind Projektmanager auch in mehrere Projekte gleichzeitig involviert. Dadurch haben sie es sowohl mit unterschiedlichen Unternehmen als auch mit verschiedenen Themen, Zielen und Menschen zu tun.

2. Zusammenarbeit mit interessanten Menschen und Persönlichkeiten

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Ein besonders spannender Aspekt an der Projektarbeit ist für mich, dass man mit den unterschiedlichsten Menschen und bei globalen Projekten auch mit verschiedenen Kulturen in Kontakt kommt. In der Regel verfügen die einzelnen Projektteilnehmer über unterschiedliche Wissens- und Erfahrungsstände. Der gegenseitige Austausch und Dialog kann also sehr gut genutzt werden, um voneinander zu lernen und sich so selbst weiterzuentwickeln.
Wenn man sich außerdem auf die anderen Teammitglieder einlässt und auch von der eigenen Erwartungshaltung abweichende Meinungen oder Arbeitsweisen akzeptiert, dann macht es viel Spaß gemeinsam etwas Neues zu kreieren und das Projekt zum Erfolg zu führen.

3. Wie ein Mini-CEO

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Ein Projektmanager muss in der Lage sein Verantwortung zu übernehmen und auch in Drucksituationen professionell mit den verschiedenen Interessensgruppen umzugehen. Es ist außerdem sehr wichtig, versprochene oder vereinbarte Ergebnisse innerhalb des definierten Zeitrahmens und Budgets verlässlich zu liefern. Auch das regelmäßige Erstellen ausführlicher Berichte und aussagekräftiger Statistiken zählt zu den Aufgaben eines Projektmanagers. Es ist also die beste Schule, um sich auf Führungspositionen oder gar das Leiten einer eigenen Firma vorzubereiten und sich dafür zu qualifizieren.

4. Intensiver Kundenkontakt

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Die Nähe zum Kunden schätze ich an meinem Beruf ganz besonders. Es gibt kaum etwas Schöneres als eine neue Lösung zu finden mit der man seine Auftraggeber zufriedenstellt oder gar begeistert. Damit das auch bei besonders anspruchsvollen, sprunghaften oder schwer zu verstehenden Kunden gelingt, sollte man viel Einfühlungsvermögen mitbringen und sich stets um ein gutes Verhältnis bemühen.

Anführungszeichen
Als Projektmanager erfährt man viel über Unternehmen, Menschen und neue Technologien, vor allem aber lernt man sich selbst besser kennen.
Marcel Cherubin
Marcel Cherubin
Senior Project Manager

5. Einblicke in verschiedene Branchen

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Da es sich beim Projektmanagement vorrangig um allgemeine Prozesse und Abläufe dreht, ist es möglich sein Wissen branchenübergreifend einzusetzen. Durch den Wechsel in eine andere Branche kann man sich für seine Karriere also relativ einfach neue Perspektiven eröffnen. Da branchenspezifisches Know-how aber durchaus vorteilhaft ist, sollte man es mit dem Wechseln jedoch nicht übertreiben.

6. Man lernt immer dazu

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Egal ob Newcomer oder alter Hase, man lernt als Project Manager nie aus. Denn um Projekte erfolgreich durchführen zu können, muss man einfach die erforderlichen Werkzeuge und Techniken beherrschen. In der Praxis bedeutet das aktuelle Trends und Entwicklungen im Auge zu behalten und weiterbildende Kurse zu belegen. Im Projektmanagement gibt es im Normalfall keine vorgefertigten Lösungen, weshalb es umso wichtiger ist, die etablierten Methoden wie ITIL, PRINCE2 oder SCRUM anwenden zu können. Darüber hinaus muss man natürlich auch in der Lage sein, die richtige(n) Methode(n) für das jeweilige Projekt, das Team und den Kunden auszuwählen.

7. Flexible Arbeitsstätten

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Wo genau man seine Arbeit erledigt ist im Projektmanagement durchaus unterschiedlich und sehr abwechslungsreich. Heutzutage werden Projekte immer häufiger remote gesteuert. Dadurch haben Project Manager die Möglichkeit ihre Aufgaben im eigenen Büro oder sogar aus dem Home Office heraus zu erledigen. Meetings werden über das Internet abgehalten und die Projektablage erfolgt über online Shared Tools, welche es ermöglichen in Echtzeit gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. Die Kommunikation im Team lässt sich beispielsweise über Chat Tools schnell und effektiv realisieren und zahlreiche nützliche Apps unterstützen im Arbeitsalltag. Das ist schon sehr praktisch, wenn man in Projekten mit internationalen Teams von den Isar Auen aus arbeitet.
Daneben ist man natürlich auch von Zeit zu Zeit bei Kunden vor Ort. Für mich persönlich sind diese Besuche sehr spannend und schön, vor allem wenn der Kunde beispielsweise in Rio oder Sydney in Strandnähe sitzt.

8. Selbstständigkeit

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Ein Projektmanager organisiert sich seinen Arbeitstag vorrangig selbst und wartet nicht darauf, dass ihm oder ihr Aufgaben zugewiesen werden. Durch diese selbstbestimmte Arbeitsweise kann man sich den Tag flexibel und individuell einteilen. Damit das in der Praxis auch bestmöglich und vor allem effizient gelingt, ist eine äußerst strukturierte Vorgehensweise nötig und To-do-Listen gehören zum Alltag.

Als Projektmanager erfährt man viel über Unternehmen, Menschen und neue Technologien, vor allem aber lernt man sich selbst besser kennen. Daher noch ein kleiner aber meiner Meinung nach wichtiger Tipp: Haltet euch fit und übt euch in Gelassenheit, frei nach dem Motto „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Der Job kann sowohl physisch als auch psychisch anspruchsvoll sein, daher ist es wichtig positiv zu denken und auch in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben.

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Marcel Cherubin

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