digatus Top 5 Ice Breaker
14.06.2019 | Mathias Müller | 6 min Lesezeit
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Workshops: Top 5 Ice Breaker

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Häufig erfolgt bei Workshops nach der obligatorischen Vorstellungsrunde unmittelbar der Einstieg in das Thema. Dadurch haben die einzelnen Teilnehmer jedoch kaum eine Möglichkeit, um sich miteinander besser vertraut zu machen. Doch gerade bei besonders langen oder gar mehrtägigen Workshops ist es wichtig, alle Teilnehmer richtig abzuholen und einen Teamgedanken zu entwickeln. Damit das gelingt und gleichzeitig die Aufmerksamkeit und Motivation hochgehalten werden, können sogenannte Ice Breaker eingesetzt werden.

Ice Breaker: Sinnvoll oder reine Zeitverschwendung?

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Neben der obligatorischen Vorstellungsrunde, welche im besten Fall einen kurzen Steckbrief der anwesenden Person vermittelt, helfen gute Ice Breaker dabei eine positive und kreative Atmosphäre zu schaffen. Gerade in Design Thinking Workshops ist es wichtig, dass sich die Teilnehmer wohl fühlen, Hierarchien abgebaut werden und sich das Team besser kennenlernt. Der gezielte Einsatz von Eisbrechern bietet daher die Möglichkeit unter Umständen überraschende oder zumindest unerwartete Informationen über die anderen Teammitglieder zu erfahren, welche eher im Gedächtnis bleiben als reine Fakten zur Person.

5 interessante Ice Breaker zum Ausprobieren

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Die Eisbrecher sind einfach, schnell und ohne großen Materialaufwand umzusetzen. Um den Charakter statischer Meetings weiter aufzubrechen und mehr Dynamik zu erzeugen, sollen die Workshop-Teilnehmer in jeder aufgezeigten Methode möglichst nach vorne treten, ihre Antworten oder Ergebnisse anpinnen und bei kurz vorstellen.

Top 5 Ice Breaker digatus
Unsere Top 5 Ice Breaker im Überblick

1. Die einsame Insel
Ein Klassiker, aber dennoch sehr effektiv und einfach umzusetzen. Den Teilnehmern wird die Frage gestellt: „Wenn ihr auf einer einsamen Insel gestrandet wärt, was würdet ihr bei euch haben?“ Dieser Ice Breaker bietet einen hohen Grad an Flexibilität, da sich die Fragestellung beliebig anpassen lässt, indem sie entweder sehr offen gehalten wird – nennt 1-3 Dinge eurer Wahl – oder von vorneherein beschränkt wird – welche Bücher, Musik oder Werkzeuge hättet ihr dabei.

2. Viele bunte Gummibärchen
Jeder liebt Süßigkeiten und bei uns im Büro stehen vor allem Gummibärchen hoch im Kurs. Da bietet es sich doch an, diese in den Workshop mit einzubinden. Zunächst wird eine Tüte Gummibärchen durch die Runde gereicht und jeder nimmt sich ein Exemplar. Je nach Farbe des Bärchens muss eine bestimmte Frage über sich selbst beantwortet werden. Auch bei dieser Methode gibt es wieder einen großen Spielraum bezüglich der Fragestellung. Sie kann sich beispielsweise konkret auf die Inhalte des Workshops beziehen oder völlig davon abweichen, wie die Frage nach Hobbys, dem letzten Reiseziel oder der Lieblingsfarbe.

3. Wer bin ich?
Bei diesem Ice Breaker erhält jeder Teilnehmer ein leeres Blatt Papier. Darauf schreibt oder malt jeder eine kurze Beschreibung von sich selbst. Anschließend werden alle Blätter wieder eingesammelt, vermischt und verdeckt in die Tischmitte gelegt. Über die Workshop-Dauer verteilt wird immer wieder ein Papier aufgedeckt und das Team versucht gemeinschaftlich herauszufinden, um wen es sich dabei handelt.
Eine mögliche Variante dieser Methode entsteht, indem die Teilnehmer zusätzlich eine Lieblingssache zu einem bestimmten Thema notieren. Bei der Themenwahl sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, von Lieblingsfilm über Lieblingsmusik bis hin zum Lieblingssport.

4. Zwei Wahrheiten und eine Lüge
Jeder Teilnehmer schreibt drei beliebige Fakten über sich selbst auf Moderationskarten, wovon eine nicht der Wahrheit entspricht. Diese Karten werden an die Wand gepinnt und das restliche Team versucht dann gemeinsam die Lüge zu enttarnen. Je nachdem wie viel die Teammitglieder bereit sind von sich preis zu geben, kann dieser Ice Breaker sehr viel Spaß bereiten und das Team zusammenschweißen.

5. Meine Superpower
Wer bringt welche Superkraft mit ins Team? Jeder überlegt sich seine ganz spezielle Superpower, schreibt sie auf und pinnt sie für alle sichtbar an. Anschließend erklärt jeder den anderen kurz, wie genau diese Fähigkeit für den Erfolg des Workshops, des Projekts oder des Unternehmens nützlich ist.

Zusammenfassung

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Der Einstieg in einen Workshop mit einem Ice Breaker ist also durchaus sinnvoll, um alle Workshop-Teilnehmer von Beginn an abzuholen, auf ein gemeinsames Mindset einzustimmen und deren Motivation während der gesamten Zeit aufrecht zu erhalten. Kurze und einfach umzusetzende Eisbrecher fördern zudem die Kreativität und helfen dem Team dabei, sich gegenseitig besser kennenzulernen. Die 5 genannten Beispiele dienen der Inspiration und können flexibel an die vorherrschenden Voraussetzungen und Teamkonstellationen angepasst werden. Wir wünschen viel Spaß beim Testen.

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Mathias Müller

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